Ressourcenorientierte Traumatherapie

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Traumatherapie-Termine in Kreuzberg (U Mehringdamm) möglich. Termine bitte erfragen.

“Der große Reichtum unseres Lebens sind die kleinen Sonnenstrahlen, die jeden Tag auf unseren Weg fallen.”

Hans Christian Morgenstern

Die ressourcenorientierte Traumatherapie folgt einem salutogenetischen Behandlungsansatz. In der Therapie beschäftigen wir uns vor allem mit dem, was gesund macht. Ressourcen sind die gesunden, oftmals unbewussten Anteile eines Menschen, seine Erfahrungen, Interessen und Stärken.

Milton Erickson beschrieb das Unbewusste als eine unerschöpfliche Ressource zur kreativen Selbstheilung.

In der Therapie mobilisieren wir die gesunden, unbewussten Selbst-Anteile, Kräfte und Ressourcen, damit sie sich in ihrer Ganzheit als handelnden Menschen wieder finden und Ihr Leben freier, mutiger und im Vertrauen auf Ihre inneren Kräfte gestalten können.

 

Wie entsteht Traumatisierung?

Traumatisierung entsteht, wenn die Grenzen des Stressverarbeitungssystems eines Menschen überschritten wurden, Bewältigungsstrategien nicht greifen konnten und das Erleben mit Gefühlen von Ohnmacht und Kontrollverlust verbunden war. Diese Grenze ist abhängig von der individuellen psychischen Widerstandskraft (Resilienz) und Selbstregulation.

Symptome, die durch eine Traumatisierung verursacht werden können sind starke Selbstzweifel, Schuld- oder Schamgefühle, Schlafstörungen, psychosomatische Beschwerden, innere Unruhe, Angst, depressive Verstimmung, Panikattacken, sozialer Rückzug, Reizbarkeit, Albträume, Stressfolgeerkrankungen (Burnout), Erschöpfungszustände oder auch ein Fremdheitsgefühl im eigenen Körper.

 

Bindung und Bindungsstörungen

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Behandlung von Entwicklungs- bzw. Bindungstraumata.

Bindung entsteht durch emotionale Verfügbarkeit und feinfühliges Verhalten. Widerstandskraft und Selbstregulationsfähigkeit und damit die lebenslange körperliche, geistige und seelische Gesundheit eines Menschen werden beeinflusst von der Qualität der frühen Bindung. Menschen kommen mit einem angeborenen Bedürfnis nach Bindung auf die Welt. Eine frühe sichere und einfühlsame Bindung zu einer verlässlichen Bezugsperson ist überlebenswichtig. Sichere Bindung kann nicht gelernt, sondern nur erfahren werden.

Bindungsstörungen entstehen durch einen längeren Mangel an emotionaler Zuwendung und Nähe. Bindungsstörungen sind also die Folge früher Traumatisierungen, die zu Störungen in der Entwicklung des Gehirns führen und im Jugend- oder Erwachsenenalter die Grundlage psychopathologischer Erkrankung darstellen können. Andersherum helfen uns Bindung und Kontakt traumatische Erlebnisse zu überwinden und zu heilen.

Das verinnerlichte Bindungsmuster prägt die Sicht auf sich selbst und die Welt und das individuelle Verhalten in Stress- und Krisensituationen und in Zeiten der Veränderung.

Ich lade Sie ein, sich mit mir in Verbindung zu setzen, in einem gemeinsamen Gespräch können wir allgemeine und spezielle Fragen zu dem Thema klären.