Vorteile privatfinanzierter Psychotherapie

Vorteile von privatfinanzierter Psychotherapie gegenüber Therapien, die von gesetzlichen Krankenkassen gezahlt werden: 

  • Sie können sich Therapeut und Therapiemethoden aussuchen.
  • Sie bestimmen die Häufigkeit und die Therapiedauer selbst. Ich bin nicht an kassenärztliche Vorschriften wie an die Methoden, Berichterstattungen und Dauer gebunden.
  • Sie haben keine langen Wartezeiten.
  • Ihre Behandlung wird nicht aktenkundig. Es gib keine Schwierigkeiten bei späterem Wechsel von Kranken-, Zusatz-, Berufsunfähigkeits- und Lebensversicherungen oder einer zukünftigen Verbeamtung.
  • Sollten Sie sich in einer Sperrfrist wegen einem Therapieabbruch oder einer bereits abgeschlossen Therapie befinden, können Sie bei mir weiterhin Unterstützung finden.

Sie bekommen eine individuelle, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Therapie in persönlicher Atmosphäre ohne Zeitdruck.

 

Was übernehmen gesetzliche Krankenkassen?

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen für eine festgelegte Anzahl an Sitzungen die Kosten in den drei sog. Richtlinienverfahren: tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Psychoanalyse sowie Verhaltenstherapie.

Es wird damit geworben, dass es in Deutschland die freie Wahl in (durch die Krankenkassen finanzierten) Therapieverfahren gibt. Das sehe ich nicht so.

Die Traumatherapie wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, obwohl sie eine sehr wirksame, wissenschaftlich fundierte Methode ist. Sie ist therapieformübergreifend und besteht u.a. aus Teilen der psychodynamischen Therapien, der Verhaltenstherapie und der hypnosystemischen Therapie. Durch starke Berücksichtigung von Ergebnissen neurowissenschaftlicher Forschungen ist die moderne Traumatherapie sehr effizient und entwickelt sich entsprechend laufend weiter. Im Vergleich: die vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie wissenschaftlich anerkannte Psychoanalyse wurde von Sigmund Freud um 1890 begründet, in einer Zeit, in der es heutige hirnphysiologische Untersuchungen, wie bspw. durch das funktionelle MRT, noch nicht gab und dissoziative Symptome noch Hysterie genannt wurden. Eine klassische Psychoanalyse, die Grundlage der Psychotherapie an sich, benötigt bis zu 300 Sitzungen und ist für Menschen, die traumatisiert sind, vorwiegend nicht geeignet.

Worauf sollten Sie achten?

Wenn Sie überlegen, eine Traumatherapie zu beginnen, achten Sie bitte genau auf die Ausbildung des/r ausgewählten Therapeuten/in. Die Arbeit mit Menschen mit posttraumatischer Belastung und dissoziativen Symptomen ist sehr komplex und erfordert umfangreiches Wissen. Traumatherapie ist also ein sehr spezielles Verfahren, das man nicht „nebenbei“ lernt. Es wird auch in der Ausbildung zum/r Psychotherapeuten/in (in einem der drei Richtlinienverfahren) sowie zum/r Heilpraktiker/in (noch) nicht angemessen gelehrt. D.h. auch ein/e approbierte/r Psychotherapeut/in muss neben seiner/ihrer eigentlichen Ausbildung zum Psychotherapeuten eine gesonderte Fortbildung zum/r Traumatherapeuten/in abschließen. Diese ist dann ebenso eine Privatleistung und kann nicht über die gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden.